Was ist der Sinn deines Lebens?

Bestimmt hast du dir auch schon Gedanken darüber gemacht, was der Sinn des Lebens ist. Und je nachdem, wenn man fragt, werden da auch unterschiedliche Antworten kommen.

Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst

 
Die Erfahrungen, die wir hier machen, was wir lernen und vor allem: glücklich sein. Wie auch immer, das aussieht in jeder einzelnen Lebensphase. Denn «Wer glücklich sein möchte, muss sich ständig verändern», wusste auch Konfuzius. Und gerade hier ist das Problem. Viele Menschen haben Angst vor Veränderung. Dabei ist sie die einzige Konstante. Sie leben Tag ein Tag aus den gleichen Alltag, halten am bewährten fest, denn «das haben wir schon immer so gemacht» und verpassen dabei das Leben selbst. 
Verpassen, sich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu machen und dazuzulernen.  Für mich ist das Leben keine Abfolge ewig gleicher Tage und dann stirbt man. Nein. Aber leider sehen das viele Menschen anders. Das nennen die meisten dann Sicherheit. Und wie es um dieses vermeintliche Sicherheit bestellt ist, hat man in den letzen zwei Jahren gesehen. Die wenigsten kamen in der Pandemie mit der krassen Veränderung zurecht aufgrund von mangelnder Resilienz. 

Miteinander und voneinander lernen

 
Wann hast du das letzte Mal etwas Neues ausprobiert? Wann warst du zuletzt offen für eine neue Idee? Neue Freundschaften?
 
Unser aller Leben wäre viel einfacher, wenn wir alle offener wären für Neues. Einfacher und sehr viel reicher. Wir könnten so viel voneinander lernen. Aber wir wissen ja, wie es draussen in der Welt, wo gefühlt jeder zweite lieber recht hat, an «bewährtem» festhält, als von dem anderen zu lernen. 
 
Auch frage ich mich oft, wer uns Menschen die Idee in den Kopf gesetzt hat, dass nur etwas das Tradition hat, Bestand hat, von Wert ist. In einem Universum, in einer Welt, in der gar nichts, absolut gar nichts Bestand hat und die stetige Veränderung das einzige ist auf das wir uns verlassen können.

Die Wahrheit ist doch: Nichts ist für die Ewigkeit

Liebe soll ewig halten, dabei verändern wir uns als Menschen stetig, ob wir wollen oder nicht. Man soll Jahrzehnte lang Erfahrung mitbringen im Beruf, dabei geht leider nur vergessen; man kann auch ganz lange etwas falsch machen. Freundschaften aus Kindertagen sollen am besten bis ans Lebensende halten, dabei hat man schon lange nichts mehr gemeinsam und trifft sich nur aus Pflichtgefühl, denn man kennt sich ja schon so lang. Und wenn wir es runter brechen, gibt es eine einfache Erklärung, warum wir nicht offen sind für Neues. Warum wir fremdes erst mal ablehnen und am bewährten Festhalten: Angst. Und das hat früher für den Menschen Sinn gemacht, heutzutage macht Angst uns aber allen das Leben unnötig schwer. 

Angst ist kein guter Berater

Wir haben Angst vor dem Neuen, weil wir Angst haben, enttäuscht zu werden. Dabei ist Enttäuschung was Gutes: Entsteht-täuschung. Wir sehen die Dinge so, wie sie sind, nicht so, wie wir dachten, dass sie sind. Unsere ganze Kultur ist aber darauf aufgebaut, dass wir keine Fehler machen dürfen, dabei sind Fehler etwas, dass uns im Leben weiterbringt.

Wie sonst könnten wir lernen? Wie sonst uns weiterentwickeln? Wer Neues ausprobiert, macht Fehler. Das ist normal. Wer Entscheidungen trifft, macht Fehler. Auch das ist normal. Doch für all das braucht es eine gesunde Portion Selbstvertrauen und Selbstliebe. Selbstempathie, sich selber Empathie entgegenbringen können und sich verzeihen. 

 

Angst beginnt im Kopf, Mut auch

Also warum macht dir Veränderung Angst? Es ist eine gute Sache: Deine Resilienz wird gestärkt, dein Selbstvertrauen aufgebaut, deine Überlebensskills trainiert.  Um Veränderung gegenüber positiv eingestellt zu sein, musst du dir vor Augen halten, dass es etwas Gutes ist. Etwas sehr Gutes. Etwas Erfreuliches, etwas, das dir helfen wird, dich besser und anders kennenzulernen.  Wir haben alle eine gewisse Angst vor Veränderung, du bist nicht alleine. Die Frage ist nur, wie gehst du mit dieser Angst um? Darf sie dein Leben beherrschen, oder bietest du ihr die Stirn und bringst sie somit zum Verschwinden?

 

This Post Has 2 Comments

  1. Emilia

    Ich glaube ja, dass die meisten Ängste sich auf die möglichen, auftretenden Emotionen bezieht. Die wenigsten Menschen heutzutage haben gelernt sie auszuleben und mit ihnen umgehen zu können.
    Sie halten, manipulieren – wohl meist unwissentlich – sich selbt und ihr Umfeld. Es ist also auch eine Art Angst vor Kontrollverlust, der dann eintritt, wenn der Schmerz zu groß wird. Ich kenne erwachsende Menschen, die werden ihren Mitmenschen gegenüber richtig unangenehm in Situationen, wo es auf sie den Anschein macht, sie könnten die Kontrolle verlieren, auffliegen, etc. Wiederum Andere, die schon bei der kleinsten Veränderung, wie einem Platzwechsel, für Stunden oder Tage völlig außer Kontrolle geraten und darum ringen, diese irgendwie wieder herzustellen.
    Werden wir nicht schon in der Schule darauf gedrillt, Fehler tunlichst zu vermeiden? Bewertung ist dort das A und O und das nicht nur was den Lehrstoff angeht, sondern auch durch Mitschüler. Habe das alles mehrfach miterlebt. Der Wille und den Mut zur Veränderung findet man am ehesten in einem sicheren Umfeld, zusammen mit Menschen, denen man vertrauen kann und die, egal was passiert, hinter einem stehen. Allein wird das eher eine stressige und langwierige Angelegenheit.

    1. Paula Deme

      Liebe Emilia

      Danke dir fürs teilen deiner Gedanken. Gleiches habe ich auch erlebt, gerade in meiner Arbeit mit Kindern und deren Eltern in den letzten 20 Jahren. Aber es ist nie zu spät einen anderen Weg zu gehen. Nicht jeder hat eine Familie oder Freunde dir mitziehen in die Veränderung, oder einen auffängt. Auch alleine kann man es schaffen. Mit Hilfe von Therapie, Coaching und anderen Hilfsangeboten. Wir können nicht die Vergangenheit verändern, aber wir können unsere Zukunft gestalten. Und innere Veränderung findet immer alleine statt, auch mit einem unterstützenden Umfeld obliegt es der persönlichen Eigenverantwortung was umgesetzt und auch gelebt wird.

      Ich wünsche dir einen wundervollen Tag!

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